• Österreichs Nachbarn - der Südosten mit Belgrad
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Österreichs Nachbarn - der Südosten mit Belgrad

7 Tage
03.07 - 09.07.2017
Alte Städte wie Zagreb, slawonische Städte wie Osikjek oder Vokovar. In Serbien – Festung Peterwardein, Novi Sad (Neusatz), Belgrad – die weiße Stadt. Diese Reise führt in eine interessante Vergangenheit und spannende Gegenwart.

1. TAG: Linz – Zagreb –Osijek (Esseg)

Über Graz und durch Slowenien fahren wir in die kroatische Hauptstadt Zagreb. Zagreb ist aus der Bischofs und der Bürgerstadt zusammengewachsen. Auf dem Kaptol steht dominant für die ganze Stadt der Dom mit dem Bischofspalast. Im Stadtteil Gornji Grad befinden sich der Regierungssitz, das Rathaus, Museen und Kirchen. Zentrum des städtischen Lebens ist heute der Trg Bana Jelačića, hier liegt auch die Nahtstelle der alten Stadtteile Gradec und Kaptol. Auf der Strecke zum Trg kralja Tomislava reihen sich die Museen und Kunstpavillons aneinander, etwas westlich davon das Nationaltheater das Staatsarchiv und der botanische Garten, eine sehr schöne Innenstadt. Dann fahren wir über die Autobahn nach Slawonien, eigentlich der Südrand der ungarischen Tiefebene ein unendlich fruchtbares Land, nach Osijek (Esseg), Hotelbezug für 3 Nächte.

 

 

2. TAG: Osijek –Nationalpark Kopacki Rit

Osijek an der Drau gelegen ist ein Angelpunkt der österreichischen Militärgrenze und ist heute die lebendigste Stadt Ostslawoniens. Die Österreicher errichteten eine große Festung und das Militär prägte die Stadt bis 1918. Im 19. Jhdt erlebte die Stadt eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit. Es gab deutsche und kroatische Zeitungen, ungarisches, deutsches serbisches und kroatisches Theater. In der Oberstadt lädt der Trg Ante Starčevica mit verschiedenen historischen Gebäuden wie dem Kapuzinerkloster zum Flanieren ein. Sehenswert sind das Nationaltheater, die Pfarrkirche St. Peter und Paul, der Platz wird begrenzt auch durch einen Seglerhafen an der Drau. Die sehr repräsentative Europska avenija, gesäumt von einigen Jugenstilhäusern, verbindet die beiden Stadtteile. Am Nachmittag fahren wir in die alte Region Baranja in den Naturpark Kopački rit, der regelmäßig von Drau und Donau überschwemmt wird und eines der größten Sumpfgebiete Europas ist. Hier gibt es eine reiche Vogelwelt (Störche, Adler, Reiher, Kormorane) und im Wasser tummeln sich zahlreiche Fischarten (Wels, Hechte, Karpfen, Barsche) natürlich auch Fischotter und Wildschweine, aber auch Mücken. Möglichkeit für eine Bootsfahrt durch dieses Naturparadies.

 

 

3. TAG: Dakovo - Lippizaner -Weinproge - Vokovar

Heute machen wir eine Überlandpartie: Die Kirche von Đakovo, Sitz des Bischofs von Slawonien und der Bischofsitz wurden errichtet, vom in Linz gebürtigen Bischof Strossmaier. Die Kirche ist der Dom Slawoniens. Wir besuchen ein Weingut und das bekannte Lippizanergestüt. Vokovar, die schöne Barockstadt an der Donau hatte im Krieg 1991 am schlimmsten zu leiden. Wir besichtigen die Stadt mit dem berühmten Schloss Eltz, das wieder errichtet wurde, die schönen barocken Straßen und machen auch das Memorialenoprogramm, das an die schlimmsten Tage der Stadt und Kroatiens erinnert. Trotzdem spürt man den Geist und den Willen zur Auferstehung.

 

 

4. TAG: Sombor – Novi Sad(Neusatz) – Festung Petrovaridin (Peterwardein) – Belgrad

Sombor ist eine der schönsten Städte Serbiens mit einer sehr lebendigen und schönen Innenstadt. Novi Sad, die Hauptstadt der Vojvodina ist auch deren einzige Großstadt. Die Stadt hat ein wunderschönes Zentrum an der Donau gegenüber der großen Festung Peterwardein. Nach der Besichtigung fahren wir in die Hauptstadt Serbiens nach Belgrad, Hotelbezug für 2 Nächte.

 

5. TAG: Belgrad

Die weiße Stadt am Zusammenfluss von Donau und Save gelegen, hat eine bewegte Geschichte, elegante Zeiten als Residenzstadt, viel Kultur und auch ein prickelndes Nachtleben zu bieten. Die ehemalige Festung Kalemeg dandominiert die Stadt und ist gleichzeitig Erholungsgebiet mit einem großen Park. In die „Oberstadt“ mit nur wenigen Häusern gelangte man nur durch eines der Festungstore. Vorwerke und Tore wirken heute eher heimelig. Belgrad ist Theater- und Kirchenstadt. An den Prachtstraßen der Innenstadt reihen sich offizielle Gebäude und Adelspaläste, in denen heute Theater, Universitäten etc. untergebracht sind. Die Stadt bietet viel Kultur aber auch Eleganz und Lebensfreude.

 

6. TAG: Novo Hopovo –Krusedol – Ssuotica – Szeged

Das multikulturelle Land ist geprägt von Kroaten, Serben, Ungarn und Deutschen hat viele Schätze in Kleinstädten, Klöstern, Folklore, und Landschaften. Das serbische Kloster Hopovo wurde 1576 errichtet, die Kirche gehört zu den größten Kathedralen der serbisch orthodoxen Kirche. Krušedol ist das wichtigste Kloster der Fruška Gora. Die Kirche Mariä Verkündigung hat einmalige Fresken und eine ebensolche Ikonostase. Subotica, die nördlichste Stadt Serbiens ist von der Belle Époque geprägt. Maria Theresiopol hieß die Stadt früher zu Ehren der Kaiserin. Rathaus, Paläste und schöne Plätze prägen das Bild. Dann geht es weiter nach Ungarn in die südungarische Stadt Szeged.

 

7. TAG: Szeged – Budapest – Linz

Szeged, die Sonnenstadt, Hauptort der Tiefebene, Heimat der berühmten Fischsuppe, der Pick Salami, des Paprikas und atmosphärische kleine Schwester von Budapest. Die Stadt liegt an der Theiß. Marktplatz, Nationaltheater, Burg, Votivkirche, Orthodoxe Kirche, Universität, Synagoge. Wir machen nur eine kurze Rundfahrt durch die Innenstadt. Dann fahren wir in die Königin der Donau nach Budapest, Ungarns vielbesungene Hauptstadt. Wir machen nur einen kurzen Stopp in der Innenstadt. Dann fahren auf direktem Wege nach Österreich.