• Rumänien - Moldauklöster - Siebenbürgen - Banat
    Sucevita
nur 599,- Euro p.P.

Rumänien - Moldauklöster - Siebenbürgen - Banat

8 Tage
25.08 - 01.09.2018
Die ehemaligen Kronländer Siebenbürgen und das Banat bilden den niordwestlichen Teil Rumäniens und gehören zu den großen europäischen Kulturlandschaften in Osteuropa. Thraker, Römer, Tütrken, Ungarn, Deutsche und Rumänen besiedelten dieses Land, führten es zu wirtschaftlicher Blüte und politischer Bedeutung und hinterließen ihren kulturellen Abdruck. Sehenswerte Städte, Burgen, die berühmten Moldauklöster mit den einmaligen Fresken und die Landschaft sind die Highlights dieser Tour.

1. Tag: St. Marien  - Satu Mare (Sathmar)

Anreise durch Ungarn nach Petea, den rumänischen Grenzübergang. Begrüßung durch die  rumänische Reiseleitung und Weiterfahrt nach Satu Mare, der wichtigsten Stadt im Nordwesten, die von der gemeinsamen Geschichte der ungarischen, deutschen und rumänischen Bewohner geprägt ist. Klassizismus am Freiheitsplatz, Jugendstil, die katholische Kathedrale und der Feuerwehrturm sind sehenswert. Abendessen und Übernachtung in einem 3* Hotel.

 

2. Tag: Satu Mare – Gura Humorului

Nach dem Frühstück fahren wir nach Sapânta, ein Karpatendorf in der Nähe der ukrainischen Grenze. Besuch des „heiteren Friedhofes”, ein Werk des Volkskünstlers Stan Ioan Patras. Auf den aus Holz geschnitzten Grabkreuzen hat der Künstler Szenen aus dem Leben der Verstorbenen gemalt und darunter ihre Region Maramures, wo volkstümliche Lebensweise mit Traditionen und Bräuchen noch vorherrschend sind. Seit Jahrhunderten ist Holz hier einer der wichtigsten Baustoffe, davon zeugen vor allem die zahlreichen Holzkirchen – Meisterleistungen der Holzarchitektur. Besichtigung von zwei alten typischen Kirchen: Rozavlea und Bogdan Voda. Über die Pässe Prislop und Mestecanis überwinden wir die Ostkarpaten und kommen  in die Bukowina, ehemaliges Kronland der österreichischen Monarchie. Abendessen und Übernachtung in Gura Humorului.

 

3.Tag: Moldauklöster

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der „Moldauklöster”. Die Moldau in Rumänien, jenseits der Ostkarpaten, eine kleine in sich geschlossene Landschaft mit wunderschönen Bergen und Wäldern wird als die Wiege der rumänischen Orthodoxie betrachtet. In dieser herrlichen Naturlandschaft entstanden im 16. Jh. die bemalten Klosterkirchen. Sie sind mit reichen Freskenzyklen geschmückt , die mit prachtvollen, leuchtenden Farben die Innen- und Außenwände zieren und ein klares Bild des lebendigen Christentums ihrer Zeit bieten.  Wir besuchen die Klosterkirchen von Moldovita, Sucevita und Voronet. In Marginea schließlich sind wir bei jenen Töpfern zu Gast, die die berühmte Schwarzkeramik fertigen. Abendessen und Übernachtung in Gura Humorului.

 

4. Tag: Gura Humorului – Brasov (Kronstadt) 

Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft der Bukowina, durch die Bicazklamm, einer Schlucht mit vielen hundert Meter hohen Kalksteinwänden und entlang dem Mördersee (Lacul Rosu) nach Siebenbürgen. Am Nachmittag Besichtigung der gewaltigen Kirchenburg von Harman/Honigberg, welche zu den schönsten der Siebenbürgener Wehrkirchen zählt.  Abendessen und Übernachtung in Brasov.

 

5. Tag: Brasov - Sibiu (Hermanstadt)

Im Jahre 1244 erhielten die deutschen Kolonisten von König Andreas II., dem Vater der Heiligen Elisabeth von Thüringen, den so genannten „Goldenen Freibrief“, der ihnen mehr als fünf Jahrhunderte lang die demokratische Selbstverwaltung garantierte. Bei unserem  Stadtrundgang durch Brasov (Kronstadt)  besichtigen wir den Markt und die historischen Bauten. Höhepunkt wird die „Schwarze Kirche“ sein, ein imposanter gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert, mit der für ein evangelisches Gotteshaus ungewöhnlichen Sammlung orientalischer Teppiche. Fahrt nach Sighisoara (Schäßburg): Hier erwartet uns das schönste mittelalterliche Stadtbild des Landes - es war bereits oft als Filmkulisse zu bestaunen. Der Stundturm, die Bergkirche und die Bergschule, die Türme und Mauern der Bewehrung werden wir ebenso sehen wie das Geburtshaus des späteren walachischen Fürsten Vlad Dracul, der als „Graf Dracula“ in die Geschichte der Gruselliteratur und des Horrorfilms eingegangen ist. Weiter fahren wir zu dem ehemaligen Bischofssitz Birthälm / Biertan mit einer hervorragend restaurierten Wehrkirche, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.Abendessen und Übernachtung in Hermannstadt/Sibiu.

 

6. Tag: Hermannstadt und Umgebung

Heute entdecken Sie den historischen Kern der mittelalterlichen Hermannstadt. Bei einem geführten Stadtrundgang stehen die Wahrzeichen der Stadt im Mittelpunkt: der Alte Rathausturm, die Lügenbrücke, die Pempflingerstiege, der Große und Kleine Ring, sowie die evangelische Stadtpfarrkirche am Huet Platz.  Die untere Altstadt mit ihren Besonderheiten gehört auch zum Programm, erwähnenswert ist der Zibinsmarkt. Für Nachmittag bleiben ein paar Stunden zur freien Verfügung. Zu Abend essen wir rumänische Spezialitäten bei den  Bauern im traditionsreichen Dorf Sibiel. Übernachtung in Hermannstadt/Sibiu.

 

7. Tag: Fahrt nach Timisoara

Nach dem Früstück fahren wir nach Sebes (Mühlbach) wo wir die evangelische Kirche mit einem wertvollen Altar (aus der Schule von Veit Stoss ) besichtigen werden. Weiterfahrt entlang des Flusses Mures bis Deva. Wir verlassen Siebenbürgen und fahren ins Banat. Die Türkenkriege hinterließen ein verwüstetes und menschenleeres Banat. Die ersten Siedler waren entweder Soldaten oder Schwaben, die auf den sogenannten „Ulmer Schachteln“ hierher kamen und das sumpfige Land unter großen Opfern kolonisierten. In Timisoara sehen wir unter anderen den von Fischer von Erlach errichteten Dom, die Pestsäule, das Rathaus und jenes Gebäude, in dem Prinz Eugen gewohnt hat. Abendessen und Übernachtung in Timisoara.

 

8. Tag: Timisoara – Traun

Nach dem Frühstück erfolgt die Rückreise durch Ungarn nach St. Marien.